DOLCH  aus der Zeit der Kurfürsten in Sachsen

Der Dolch ist sächsischer Machart und wurde von Fussoldaten, Landsknechten und der Zivilbevölkerung gegen Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts benutzt.

Die relativ kleine Klinge war auf den Grat geschliffen. Sie war auf der ganzen Länge mit einer Kehle, und mit zwei kürzeren Kehlen auf dem kleinen Säulen versehen. Die Parierstange war kurz und mit einem Schutzring gearbeitet. Der Handgriff war mit Draht umflochten oder mit Leder überzogen das an beiden Enden mit Metallhülsen befestigt war. Die Waffe endete in einen kantigen Knauf, dessen Form variierte. Oft zierten Gravuren das Ende.


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